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    © Marion Obieglo
 

 

 

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Orthomolekulare Therapie

Der Begründer dieser Fachrichtung, der Biochemiker und Nobelpreisträger Prof. Linus Pauling, Ende des letzten Jahrhunderts über neunzigjährig verstorben, Forscher bis zu seinem Lebensende, definierte die Nährstoff- Medizin wie folgt: Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.
Merke: Genau übersetzt bedeutet orthomolekulare Medizin Behandlung mit den richtigen Molekülen in den richtigen Mengen.
Bei den verwendeten Produkten handelt es sich meist um Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, Fettsäuren, Aminosäuren, Antioxidantien, Hormone. Ziel ist z.B.:
  • Mangelzustände auszugleichen – Beispiel Kalium bei Herzrhythmusstörungen in Folge von Verlusten bei Durchfällen oder nach Gabe entwässernder Medikamente
  • erblich bedingte Stoffwechselstörungen auszugleichen – Beispiel Phenylketonurie, eine gefährliche angeborene Krankheit, die das körperliche und geistige Wachstum behindert. Ursache ist ein Anstieg der Aminosäure Phenylalanin im Blut. Mit einer Diät, die diese Aminosäure nicht oder nur in kleinsten, unvermeidlichen Mengen enthält, kann man das Ausbrechen dieses Geschehens verhindern.
  • pharmakologische Effekte zu erzielen, selbst, wenn kein Mangel vorliegt – Beispiel Wirkung von Magnesium bei bestimmten Herzrhythmusstörungen, auch ohne nachgewiesenem Mangel
  • additive, das heißt zusätzliche Wirkungen ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung hervorzurufen – Beispiel hochdosierte Gaben von Mischungen oder Einzelsubstanzn neben der Krebstherapie oder anderen, meist chronischen Krankheiten (Vitamine A+C+E, kombiniert mit Selen, als sogenannte Antioxidantien)

Falsche Ernährungsgewohnheiten, situative Mangelernährung, minderwertige Nahrungsmittel, berufliche Risikofaktoren, Krankheiten, insbesondere chronische Erkrankungen, Krebserkrankungen, Stoffwechselstörungen, Stress, aber auch ältere Menschen und Profi-Sportler - sind nur als Beispiel aufgeführt für einen sinnvollen Einsatz dieser Therapieform.