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    © Marion Obieglo
 

 

 

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Ohrakupunktur (Aurikulotherapie)

 
Die Ohrakupunktur in der heutigen Form ist gerade erst mal 40 Jahre alt.
Dem französichen Arzt Dr. Paul Nogier ist es gelungen, die inneren Organe an der Ohrmuschel genau zu lokalisieren. Dadurch können krankhaft veränderte Areale am Ohr mittels elektrischer Punkt-Messungen (z.B. elektronischer Sensor) aufgesucht und durch Ohrakupunktur therapiert werden.
Auf der Ohrmuschel befinden sich  so genannte Reflexzonen für sämtliche Körperteile und Organe des Menschen. Man könnte sagen:
Der gesamte Körper ist auf der Ohrmuschel abgebildet.
 
Dahinter steht die einfache Erkenntnis, dass jeder Teil des menschlichen Körpers im Ohr seine Entsprechung findet.
 
Lt. Dr. Nogier ist die Aurikulotherapie ein Heilverfahren bei dem drucksensible und elektrisch messbare Punkte der Ohrmuschel zur Diagnose und durch mechanische oder elektrische Reizung zur Behandlung verschiedener funktioneller Krankheiten und Störungen verwendet werden können.
 
Die reaktiven Punkte werden ermittelt. Dies geschieht durch Palpation (gesteigerte Druckempfindlichkeit) oder Messung der erhöhten Leitfähigkeit (verringerter Hautwiderstand).
Beim gesunden Menschen ist die Haut der Ohrmuschel normalerweise schmerzlos. Tritt jedoch eine Erkrankung auf, findet man leicht schmerzhafte Punkte, die sich in vereinzelten Fällen von selbst bemerkbar machen, meist jedoch durch Untersuchung mittels einer Sonde oder eines Drucktasters gefunden werden können.
Die Veränderung des Punktes manifestiert sich jedoch auch hinsichtlich seiner elektrischen Leitfähigkeit. Es zeigt sich, dass der Widerstand eines solchen Punktes im Vergleich zu seiner unmittelbaren Umgebung deutlich schwächer ist.
 
 
Durch  Nadelung oder Elektrostimulation ( bei Kindern und sensiblen Personen auch die absolut schmerzfreie Laser-Akupunktur)  der ermittelten Punkte am Ohr ist es möglich, direkt die inneren Organe zu beeinflussen und in ihrer Funktion zu harmonisieren und  geschwächte Systeme zu stärken.
 
Mit besonderem Erfolg wird die Ohrakupunktur in der Schmerzbehandlung eingesetzt.
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Ebenfalls bewährt hat sie sich bei der unterstützenden Behandlung der Gewichtsreduktion, Allergie- und  Suchtbehandlung (z.B. Raucherentwöhnung).
Die Wirkungen sind relativ einfach und plausibel zu erklären. Die im Ohr erzeugten Reize werden von den drei großen Nerven aufgenommen, die das Ohr versorgen. Die Kerne dieser Nerven liegen im Hirnstamm und sind mit einer Schaltstelle zwischen Gehirn und Körper verknüpft. Das im Ohr ausgelöste elektrische Signal gelangt über die neuronalen Schleifen auf sehr kurzem Weg zum Gehirn und über die Nervenbahnen weiter zum entprechenden Organ im Körper.
 
 
So kann also durch Akupunktur des „Lungenpunktes“ am Ohr die Lungen des Patienten gestärkt und damit die Entzündungsreaktion bei Bronchitis oder allergischem Asthma gebremst werden. Auch lässt sich über den „Nasennebenhöhlenpunkt“ eine verstopfte Nase befreien.
 
Es gibt aber neben den „Organpunkten“ auch „Funktionspunkte“ am Ohr.
Durch Aktivierung dieser Punkte können gestörte Körperfunktionen harmonisiert werden. Hier ist vor allem der „Allergie-Punkt“ von herausragender Bedeutung, denn durch die Stimulation dieses Punktes ist es möglich, die Allergie-Bereitschaft zu dämpfen. Der günstigste Zeitpunkt für die Akupunktur-Behandlung ist kurz vor Beginn der „Saison“. Auch wenn der Patient bereits unter allergischen Symptomen leidet, können sie durch die Akupunktur deutlich gemindert werden.
 
Ebenso verhelfen „psychisch stabilisierende Punkte“ am Ohr das seelische Gleichgewicht wiederherzustellen.
 
 
Die Ohrakupunktur kann bei einer Vielzahl von Störungen alleine oder in Kombination mit anderen Therapieverfahren angewendet werden. Besonders gut lassen sich beispielsweise akute Schmerzsyndrome wie Lumbalgien (Hexenschuss), Ischialgien (Reizung des Ischiasnervs) oder Halswirbelsäulen-Syndrome behandeln.
 
Die Ohrakupunktur ist bei richtiger Anwendung nebenwirkungsfrei und auch nahezu schmerzfrei.