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    © Marion Obieglo
 

 

 

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Homöopathie

 
Die homöopathische Therapie verdanken wir dem großen Arzt, Chemiker und Naturwissenschaftler Samuel Hahnemann, der 1755 in Meißen geboren wurde und 1843 in Paris verstarb.
1807 führte er den Begriff „Homöopathie“ für sein Heilverfahren ein.
Im Verlauf seiner Forschungen entdeckte Hahnemann, dass eine Erkrankung stets gekennzeichnet durch ein bestimmtes Symptombild, von dem Mittel geheilt werden könne, das in feinster Dosis beim Gesunden ähnliche Symptome zu erzeugen in der Lage ist. Daraus entwickelte er die Kernlehre der Homöopathie, die in korrekter Fassung lautet:
 
„Similia similibus curentur“
= Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt
 
Und die Erfahrung:
Schwache Reize entfachen die Lebenskraft
Mittlere Reize hemmen die Lebenskraft
Starke oder stärkere Reize heben die Lebenskraft auf

Die Homöopathie ist eine sanfte aber wirksame Behandlungsmethode für viele funktionelle Störungen, Beschwerden und Krankheiten.
Die homöopathischen Arzneien stammen aus dem Pflanzen-, Tier- und Mineralreich und werden in den unterschiedlichsten Verdünnungen, Potenzen genannt, angewandt.
Durch die Anwendung eines geeigneten homöopathischen Mittels werden die natürlichen Selbstheilungskräfte stimuliert. Diese Arzneien versetzen den Organismus in die Lage, sich selbst zu heilen – ohne die Nebenwirkungen manch anderer Medikamente.
Hahnemann hat auch erkannt, dass die Ursachen chronischer Beschwerden in der  Konstitution eines Menschen liegen. Die Konstitution wird von den Erbanlagen und sozialen Faktoren bestimmt. Während eines homöopathischen Repertoriums  wird versucht aus der Vorgeschichte des Kranken zu ermitteln, welches Reaktionsmuster für den Patienten typisch ist. Die Behandlung auf dieser tieferen Ebene trägt dazu bei, Krankheiten vorzubeugen und eventuell bestehende Disharmonien zu korrigieren.
Die homöopathischen Mittel gibt es in Form von Tabletten (Grundsubstanz Milchzucker), Globuli (kleine Kügelchen die aus Saccharose hergestellt werden) und Tropfen (auf der Basis von Alkohol).
Die Umrechnungsformel für diese verschiedenen Anwendungsformen: 3 bis 5 Globuli = 1 Tablette = 5 Tropfen
Jedes Mittel gibt es  in D-, C-, Q- oder LM - Potenzen.
Welches Mittel in welcher Form, Dosierung und Potenz gegeben wird, entscheidet der Therapeut individuell.
Nach Einnahme eines homöopathischen Mittels kann es vorübergehend zu einer "Erstverschlimmerung" kommen., das heißt eine Verstärkung der Krankheitssymptome. Es ist eine so genannte Heilreaktion, weil sie ein positiver Hinweis  auf die richtige Wahl des Mittels ist. Der Körper spricht auf die Behandlung an und die Heilung setzt ein. Die Erscheinungen verschwinden meist innerhalb 1 bis 2 Tagen wieder.
Wer homöopathische Mittel einnimmt, sollte in dieser Zeit auf stark riechende ätherische Öle (auch in der Aromalampe), Hustenbonbon, Zahnpasta mit Pfefferminz, Eukalyptus oder Menthol, ebenso wie kampferhaltige Salben verzichten. Vorsicht auch bei Kaffeegetränken, Cola und koffeinhaltigen Schmerzmitteln, diese alle wirken den homöopathischen Mitteln entgegen.