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    © Marion Obieglo
 

 

 

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Die Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist als Reiz-Reaktionstherapie ein klassisches naturheilkundliches Verfahren. Dabei handelt es sich um eine unspezifische Umstimmungstherapie.
Sie eignet sich hervorragend zur Behandlung von Krankheiten, bei denen eine Störung des Immunsystems vorliegt.
Das meist intramuskulär injizierte Eigenblut trägt Informationen, die dem Immunsystem an einem "unerwarteten" Ort präsentiert werden und Immunreaktionen auslösen, die das gesamte Abwehrsystem stimulieren. Die gesteigerte Abwehr entfaltet ihre Wirkung dann im Gesamtorganismus und kann zur Abheilung eines chronischen Prozesses führen.
Dem Eigenblut können auch beispielsweise homöopathische Zusätze beigefügt werden. Der Reiz lässt sich durch homöopathische Potenzierung noch akzentuieren. Die in Gang kommenden immunologischen Vorgänge werden am Anstieg der Leukozytenzahl, vermehrter Antikörperbildung und evtl. auch Temperaturanstieg sichtbar. Wie bei anderen Reiz-Reaktionsmethoden auch, kann der anfängliche Reiz zu einer so genannten Erstverschlimmerung führen, die dann aber rasch in das Gegenteil, eine Verbesserung, umschlägt.
Eingesetzt wird die Eigenblutbehandlung bei: Immunschwäche, Rekonvaleszenz, Migräne, Allergien, akute virale und bakterielle Infektionen,  alte und chronische Krankheitsprozesse, chronische Entzündungen der Atemwege, des Urogenitaltraktes und des Verdauungstraktes, sowie eine allgemeine Infektanfälligkeit sprechen gut auf eine Eigenbluttherapie an.  Auch vegetative Störungen werden durch die Reizantwort des vegetativen Nervensystems günstig beeinflusst. Sämtliche Allergien können erfolgreich mit einer Eigenbluttherapie behandelt werden. Die Eigenbluttherapie wirkt umstimmend (modulierend) auf die körpereigene Abwehr.
Weitere Behandlungsgebiete sind Stoffwechselkrankheiten wie Gicht und Diabetes mellitus, arterielle Durchblutungsstörungen, Leberkrankheiten, Krebsnachsorge und Hautprobleme.
Aus einer Vene, meist in der Ellenbeuge, werden 1-2 ml Blut entnommen. Das frisch entnommene Blut wird sofort, oder nachdem es mit zugegebenen Wirkstoffen vermischt wurde, in einen Muskel (meistens in den glutaeus max.) zurückinjiziert.
Die Injektionen erfolgen im allgemeinen 1-3 mal wöchentlich in einem Zeitraum von 6-8 Wochen oder in zeitlich größer werdenden Behandlungsintervallen. Nach einer Pause kann eine weitere Injektionsserie folgen.
 Eigenblut kann auch, nach besonderer Bearbeitung (potenziertes Eigenblut), oral (über den Mund) eingenommen werden. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Kinder und bei Patienten mit einer Spritzenphobie. Hierbei kommt man dem Prinzip der Homöopathie am nächsten. Dabei wird aus nur einem Tropfen Blut nach homöopathischen Herstellungsverfahren Eigenbluttropfen hergestellt. Hier sind alle Informationen  über die vorliegende Krankheit enthalten. Zur Therapie wählt man bei akuten Erkrankungen niedrige und bei chronischen Erkrankungen höhere Potenzen.