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    © Marion Obieglo
 

 

 

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Die Biochemie nach Dr. Schüßler

Viele grundlegende Erkenntnisse in den Naturwissenschaften im 18. und 19. Jahrhundert führten zu einem neuen Denken und zu neuen therapeutischen Konzeptionen in der Medizin, die auch heute noch nichts von ihrer Bedeutung verloren haben.
Zu den bedeutensten Forschern dieser Zeit gehören auch Louis Pasteur, Robert Koch , Rudolf Virchow, ebenso wie Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie.
Ein Zeitgenosse Hahnemanns war auch der Arzt Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler.
Dr. Schüßler wurde 1821 in Zwischenahn geboren. Während seiner Studienjahre in Paris, Berlin, Giessen und Prag, widmete er sich u.a. auch intensiv der Homöopathie. Die beginnende naturwissenschaftliche Erkenntnis, dass Mineralstoffe für den Zellstoffwechsel und die Krankheitsentstehung eine besondere Bedeutung besitzen, veranlasste Schüßler, sich mit den in der Homöopathie gebräuchlichen Mineralstoffen verstärkt zu befassen.
Durch die Untersuchung der Asche Verstorbener fand Schüßler einen Zusammenhang zwischen der jeweiligen Todesursache und dem Mangel an bestimmten anorganischen Salzen (Mineralien) in der Asche. Für besonders wesentlich hielt er 12 Mineralstoffe, die er in homöopathisch potenzierter Form einsetzte. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse behandelte er erfolgreich seine Patienten.
Schüßler hinterlässt uns somit eine Heilweise, die ganzheitlich auf die Funktionen und Lebensvorgänge des menschlichen Organismus wirkt und damit vielen Menschen bei der Gesunderhaltung und der Behandlung von Krankheiten eine wertevolle Hilfe sein kann.
Der Einsatz der Mineralsalze zielt auf die Vorsorge und die Behandlung von Befindlichkeitsstörungen, kann aber auch – bei vielen Erkrankungen – die Wirkung anderer Therapien unterstützen.
Durch den Einsatz der homöopathisch potenzierten Mineralsalze kommt es zu energetischen Veränderungen, die auch die Funktionen und Wirkungen der Mineralien beeinflussen. Die aus Lebensmitteln vom Organismus aufgenommenen Mineralien dienen als Baustoffe und bilden die mineralische Grundlage für den Körperbau und die Stoffwechselprozesse der Zellen.
Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler werden durch ihre Potenzierung.hingegen eher als Funktionsstoffe bezeichnet, die dabei helfen, die Baustoffe für die Zellen eher verwertbar zu machen. Der Organismus wird angeregt, das fehlende Mineral wieder selbst aus der Nahrung aufzunehmen.
Die Mineralsalze werden in den Potenzierungen D6 und D12 verabreicht.
Dies sind relativ niedrige Potenzstufen, die insbesondere für eine symptomorientierte Therapie eingesetzt  werden.
 
Die Unterschiede zwischen der Homöopathie und der Biochemie nach
Dr. Schüßler bestehen darin, dass bei der Behandlung mit Biomineralien dem Patienten Funktionsmittel zugeführt werden, um einen durch fehlende Mineralstoffe  bedingten (feinstofflichen) Mangel zu kompensieren, wo hingegen in der Homöopathie das Mittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip gesucht wird. Das Ähnlichkeitsprinzip besagt, das eine Arznei, die beim Gesunden bestimmte Symptome hervorruft, ähnliche Beschwerden oder Symptome  heilen kann. In der Homöopathie soll ein „Reiz“ gesetzt werden, auf den der Organismus im Sinne einer Anregung der Selbstheilungskräfte reagiert.
In der Biochemie nach Dr. Schüßler werden fehlende Funktionsmittel energetisch substituiert.
 
Dosierung und Einnahme der Mineralsalze:
Bei chronischen Erkrankungen werden 5 bis 10 Tabletten über den Tag verteilt eingenommen.
 
Bei akuten Erkrankungen: alle 5 bis 10 Minuten, bis zum Eintritt einer Besserung,  eine Tablette im Mund zergehen lassen, da die heilwirksamen Salze dann bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen werden können.
Die Tabletten können auch in einem Glas stilles Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken werden. Jeden Schluck möglichst lange im Mund behalten. (Zum Umrühren keinen Metalllöffel sondern Plastiklöffel verwenden, wie auch in der Homöopathie und bei Bachblüten).
Die Einnahme sollte zwischen den Mahlzeiten erfolgen.
Kinder unter 12 Jahren erhalten bei akuten Beschwerden ein- bis zweistündlich eine Tablette. Zur weiteren nachfolgenden Behandlung oder auch in chronischen Fällen 3-4 mal täglich eine Tablette.
Auch Säuglingen können die Tabletten in gelöster Form mit dem Fläschchen oder Brei gegeben werden.
 
Das Mineralsalz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) kann in heißem Wasser aufgelöst, schluckweise getrunken werden. Dies ist die sogenannte
„Heiße Sieben“. Dies empfiehlt sich insbesondere bei akuten Schmerzen und Krämpfen (Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden o.ä.).
 
Erstverschlimmerung:
Bei besonders empfindlichen Personen kann es, ähnlich wie bei homöopathischen Mitteln, zu einer sogenannten Erstverschlimmerung kommen,
die aber i.d.R. nicht sehr belastend sind und schnell wieder abklingen.
 
Weitere  Informationen bekommen  Sie  unter www.schuessler-forum.de