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    © Marion Obieglo
 

 

 

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Ausleitende Verfahren

Die ausleitenden Verfahren werden auch mit dem Begriff «Humoraltherapie» zusammengefasst. Darunter versteht man eine Gruppe von Behandlungsmethoden, die zur Entgiftung und Entschlackung der Körpersäfte (auf lateinisch humores = Säfte)dient - auch Aschner–Verfahren genannt nach dem Arzt Dr. Bernhard Aschner (1883 - 1960).
Es gibt verschiedene Varianten der ausleitenden Verfahren.
Zu den bekanntesten gehören: Schröpftherapie, Aderlass, Blutegel, Baunscheidttherapie, Kantharidenpflaster . Auch Wickel, Bäder, Anregung zum Schwitzen, mildes Abführen, Anregung der Nieren und der Harnausscheidung gehören zu dieser Therapieform.  
Ich verwende folgende Verfahren:

Blutegel

Der Mund eines Blutegels besteht aus einem Saugnapf, der mit Beißwerkzeugen ausgestattet ist. Bei einer Blutegel-Therapie wird der Egel auf die Haut aufgesetzt, wo er sich festsaugt und sich in wenigen Minuten bis zu 15 ml Blut einverleibt. Beim Saugen setzt der Blutegel verschiedene Wirkstoffe frei, von denen besonders zwei wichtig sind: Hirudin verhindert die Blutgerinnung, Eglin lindert Entzündungen. Bei der Blutegeltherapie werden gleichzeitig 4 bis 10 Egel auf dem zu behandelnden Gebiet angebracht. Blutegel werden vor allem zur Behandlung von Erkrankungen verwendet, die mit einem unerwünschten Blutstau, Schwellungen und Ödemen (Wasseransammlung im Gewebe) einhergehen:
Krampfadern und sonstige Venenleiden, beim akuten Gichtanfall, bei Gelenkarthrosen, Migräne, Nasennebenhöhlenentzündung, Gesichtsfurunkel, infizierte Insektenstiche oder Wunden, akute und chronische Mittelohrentzündung (Otitis media), Mastoiditis, Hypertoniker und Präapoplex, Herpes zoster (Gürtelrose), Wundheilungsstörungen durch postoperativen Lymphstau (z.B. Handchirurgie), Dupuytren´sche Kontraktur.
Die heutzutage verwendeten Blutegel werden in speziellen Anstalten gezüchtet und nur einmal auf einen Menschen angesetzt. Es besteht deshalb bei diesem Vorgehen keine Gefahr, dass Krankheitskeime von Mensch zu Mensch Übertragen werden. Auch sonst sind bei einem Einsatz von Blutegeln kaum Nebenwirkungen zu befürchten.
Blutegel sollten nicht angewendet werden bei: einer Blutungsneigung, Hautinfektionen.
(Blutegelzucht -Zaugg GmbH)

Pulsierende Schröpfkopfmassage (Pneumatron)

Das Schröpfen wird seit Jahrtausenden überall auf der Welt eingesetzt. Mit der geräteunterstützten pulsierenden Schröpftherapie (Pneumatische Pulsationstherapie (PPT) nach Deny) kann die Methode noch feiner und individueller an den Patienten und sein Krankheitsbild angepasst werden. Das Gewebe wird optimal und intensiv bewegt (das Pneumatron-Gerät arbeitet mit 200 Pulsationen pro Minute). Durch die pulsierenden Saugwellen wird das tief liegende Gewebe und die Muskulatur durchblutet und aufgelockert. Somit werden Myogelosen (Verklebungen der Muskulatur), Schlackenablagerungen in den Gelenken und Verspannungen gelöst,  der Lymphfluss erheblich gesteigert und der Stoffwechsel in dem betroffenen Gebiet angeregt und reguliert, wodurch Entgiftung und Heilungsprozesse beschleunigt werden.
Zusammen mit einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme  kann bei dieser Therapie „viel bewegt“ werden!
Ergänzend können noch homöopathische oder phytotherapeutische Mittel, die Biochemie nach Dr. Schüßler, Aromatherapie, Akupunktur u.a.  naturheilkundliche Verfahren eingesetzt werden.

Als klassische Einsatzgebiete gelten: Entschlackung, Entgiftung, Entsäuerung, Stoffwechselprobleme, Verstopfung, Blähungen, Stirn- und Nebenhöhlenerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Migräne, Tinnitus, Rheuma, Gicht, Tennisarm, Lymphstau, Myogelosen, Muskelverspannungen, Bandscheibenerkrankungen, Sportverletzungen, Rückenschmerzen, Arthrosen, Schulter-Arm-Syndrom, Lumbalgie/ Ischialgie ,Sehnenscheidenentzündungen,
Nervenschmerzen, Fibromyalgie, Narben, Nachbehandlung von Schlaganfällen,
Vegetative Störungen, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stress, Magenneurose, Migräne
Allergien, Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne, durchblutungsbedingter Haarausfall, Stärkung des Bindegewebes (Zellulitis), Schwangerschaftsstreifen, Falten- und Narbenbehandlung.

Kontraindikationen sind Krampfadern, alle entzündeten Hautareale, blutverdünnende Medikamente und Bluter, frische Narben und Operationsbereiche, bekannte Überempfindlichkeit gegen Lymphbehandlung.
www.pneumed.de